Intel Pentium G4560 Kaby Lake im Asus P10S-I

21 05 2017

Hallo zusammen,
es dauerte leider länger als gedacht mit dem Update. Die Lieferung des Prozessors war innterhalb 2 Tage abgeschlossen. Selbst der Einbau war einfacher als gedacht. Leider mangelte es an Zeit das Projekt schneller durchzuführen. Doch zumindest kann ich Euch den Status vermelden, mit dem BIOS Update läuft nuch auch Intel´s Kaby Lake G4560 Prozessor auf dem ASUS P10S-I Mainboard. Ob sich im Vergleich zwischen G4400 und G4560 viel an der Leistung getan hat, kann ich momentan nicht beantworten. Laut Benchmarks der einschlägigen Zeitschriften lautet die Antwort: JA!

Hier noch drei kleine Bilder mit dem neuen Prozessor:
WP_20170422_18_12_48_Pro

WP_20170422_18_15_25_Pro

WP_20170422_18_24_40_Pro





SCSI-2-IDE Adapter im Amiga

5 04 2015

Vor 2 Wochen am Retroabend gab es eine hitzige Diskussion über die SCSI zu IDE Adapter im Amiga. Das Amiga System erschien zu einer Zeit als SCSI Systeme den Festplattenmarkt dominierten. Heutzutage ist es hingegen schwierig noch an SCSI Festplatten heranzukommen, die schnell, leise und robust sind. In diese Lücke preschen nun die oben genannten Adapter.

Insgesamt sind in meinem Besitz Adapter von 3 verschiedenen Herstellern.
1. ACARD (http://www.acard.com/english/home.jsp)
2. IO-DATA
3. Yamaha

ACARD-7720, IO-Data, Yamha

ACARD-7720, IO-Data, Yamha
von oben nach unten

ACARD-7720, IO-Data, Yamha

ACARD-7720, IO-Data, Yamha
Rückseite

 

Im Bild sind diese jeweils von oben nach unten dargestellt. Sowohl die Vorder- als auch die Rückseite.

Die meisten Amiga System wurden als SCSI-1 oder SCSI-2 produziert. Die maximale Geschwindigkeit bei SCSI-2 betrug 10 MB/s. Als Steckkarten im Amiga 500 oder 2000 war die Geschwindigkeit seitens des Zorro Bus limitiert. Daher diente, um die maximale Geschwindigkeit auszureizen als Testsystem ein Amiga 1200 mit einer Blizzard 1230 MK-4 mit SCSI-2 Controller.
Das sog. SCSI-Kit der Blizzard hat intern einen 26-pol. Anschlussstecker. Somit musste erst ein Adapter von 26-pol auf 50-pol gebaut werden um die SCSI-2-IDE Adapter anzuschließen. Im Internet finden sich zig Anleitungen mit der Pinbelegung. Grüne Leitungen sind Datenleitungen und weiße sind Ground. Zur Sicherheit bestückte ich alle GND Anschlüsse (wäre nicht notwendig gewesen ;)).

Blizzard 1230 MK-4 mit SCSI-Kit

Blizzard 1230 MK-4 mit SCSI-Kit

Die Rahmenbedingen sind der erwähnte A1200 Mainboardrevision 2B und Phase5 Blizzard 1230 MK-4.
Festplatte:         1,8 Zoll Toshiba MK2004GAL
Dateisystem:     PFS3
Mask:                  0x7FFFFFFF
Max Transfer:   0x7FFFFFFF
SCSI direct

Toshiba MK2004GAL

Toshiba MK2004GAL

Die SCSI Einstellungen erfolgten mittels Unitcontrol. Dieses ist Teil des Blizzard SCSI Kits und befindet sich dort auf Diskette. Die grafische Einstellungen sind nach einem Softreset zurückgesetzt. Dauerhaft läßt sich dies über die Shell lösen. Das Readme erklärt die notwendigen Parameter ausführlich. Ganz wichtig hierbei ist den Eintrag in der startup-sequence oben zu plazieren!

Mir genügte die Sysinfo Messung für die Laufwerksgeschwindigkeit. Andere Tools wie beispielsweise Drive Speed oder SCSI-Bench liefern deutlich aussagekräftigere Ergebnisse. Für einen schnellen Überblick genügt die grafische Aufbereitung seitens Sysinfo.

ACARD-7720U:

ACARD-7720 Sysinfo

ACARD-7720 Sysinfo

IO-DATA R-IDSC-E/R Ver. 1.30.9

IO-Data Sysinfo

IO-Data Sysinfo

Yamaha

Yamaha Sysinfo

Yamaha Sysinfo

 

Fazit:
Der Messung zufolge liegt der ACARD Adapter deutlich vorne. Desweiterem erscheinen weiterhin Firmware Updates für diesen Controller. Gerade für Besitzer einer Blizzard lohnt sich das einspielen der Updates. Das Update erfolgt über den PC mit angeschlossenem Adapter und booten im DOS Modus. Am SCSI-2-IDE Adapter selbst darf kein Endgerät angeschlossen sein!

Yamaha und IO-Data liegen etwa gleichauf. Bei beiden ist die Entwicklung eingestellt. Support oder eine neue Firmware gibt es zukünftig definitiv nicht!

Für einen Amiga 500 oder 2000 Besitzer mit Zorro SCSI Steckkarte eignen sich die Adapter von Yamaha bzw. IO-Data. Alle anderen Amiga Besitzer mit Turbokarte mit integriertem SCSI Anschluss sollten eher Ausschau nach dem ACARD nehmen.

Hier die notwendigen PDFs für IO-DATA und Yamaha Adapter. Die Anleitung zum ACARD-7720 steht auf deren Webseite.

R-IDSC-E050418
Yamaha SCSI-2-IDE Converter





MBAM Update Prozess von v1.0 zu v2.0

9 07 2013

Aufgrund einiger Fragen zum Update von MBAM v1 zu v2.0 fasse ich die wesentlichen Punkte zusammen. Diese beziehen sich allerdings auf die Standalone Installation, also ohne SCCM Integration.

1. Server:

– Deinstalliere die vorherige MBAM Version.
– Die Datenbanken bleiben erhalten. Bei der Neuinstallation unbedingt die DB Namen beibehalten! Somit besteht weiterhin Zugriff auf die Recovery Keys und Compliance DBs!
– Bei verschlüsseltem Netzwerkverkehr unbedingt ein automatisch registrierendes Zertifikat auswählen.
– Gemischter Betrieb zwischen MBAM v1 und v2 ist möglich.
– Update ist im laufenden Betrieb möglich.

2. Client:

– Neuer MBAM Client ausrollen.

3. AD:

– neue ADMX Template ausrollen. Die vorherige Konfiguration notieren da diese überschrieben wird.

Ähnlich aller Projekte ist der Aufbau einer Testumgebung sinnvoll. Vor allem wer bereits Windows 8 Betriebssystem im Einsatz hat sollte genauer hinsehen. Diese bieten mehr Funktionsumfang als Windows 7.
Alles in allem ziemlich easy machbar und die Installationsagenten sind intelligenter als bei der vorherigen Version.
Wer bereits Erfahrungen mit MBAM machte, egal ob positiv oder negativ, darf mir gerne schreiben.

Soviel dazu, vielen Dank und bis demnächst…





Bitlocker – MBAM v2 Grundinstallation Teil 2

9 06 2013

Heute führen wir das Upgrade des MBAM v1 auf MBAM v2 auf dem Frontend Server durch. Im ersten Teil wurden die Datenbanken entsprechend für die neue Version angepasst. Das Frontend kam damit problemlos klar. Wir wollen natürlich alle Features und installieren den Frontend und das Selfservice Portal auf den bestehenden Frontend Server. Hardwareseitig gibt es keine Änderungen. In einer produktiv Umgebung ist mit einer gewissen Downtime zu rechnen. Sprich, Wiederherstellungskeys können während dem Upgrade nicht durch das Webfrontend angefordert werden.

Der erste Schritt auf dem Frontend Server ist die Deinstallation der vorherigen MBAM Version. Sollte es hierbei zu Problemen kommen, liegt dies zumeist am Zertifikat. Das Entfernen erfolgt analog zum beschriebenen Weg im ersten Teil. Nach der Deinstallation ist der Server ziemlich clean. Auch die Webseite wurde ordentlich entfernt.

Bevor wir starten, installieren wir das Selfservice Portal das ASP.NET MVC 2.0 Paket. Download ist unter: http://www.microsoft.com/en-us/download/details.aspx?displaylang=en&id=22079  möglich.

Nach Starten des Installers begrüßt uns der Willkommensbildschirm, Klick auf Start um zur EULA zu gelangen.

MBAM v2 Willkommensseite

MBAM v2 Willkommensseite

Die EULA, nicht sonderlich spannend 🙂

02MBAM v2 - Eula

MBAM v2 – Eula

Wählt wiederum Eure Topologie aus. Bei mir aufgrund des fehlenden SCCM 2012 „Standalone“.

MBAM v2- Topologie

MBAM v2- Topologie

In der Feature Liste aktivieren wir das Self Service Server und den Frontend Server.

Auswahl der zu installierenden Komponenten

Auswahl der zu installierenden Komponenten

Es folgt eine Prüfung des Systems ob alle benötigten Komponenten installiert sind.

Alles für Installation vorhanden?

Alles für Installation vorhanden?

Aus dem ersten Teil bekannt ist die Netzwerkverschlüsselung mittels Zertifikat. Achtet darauf, dass das Zertifikat automatisch erneuert wird.  Bei einem abgelaufenen Zertifikat stellt der MBAM Writer Dienst auf dem Server seinen Dienst ein.

Zertifikat für Netzwerkverschlüsselung

Zertifikat für Netzwerkverschlüsselung

Wählt den Datenbank Server aus.

Auswahl des Datenbankservers

Auswahl des Datenbankservers

Auswahl des Datenbankservers

Auswahl des Datenbankservers

Gebt nun die URL zum Report Server ein. Für einen verschlüsselten Zugriff muss ein Zertifikat im Report Server hinterlegt sein.

Auswahl des Datenbankservers

Auswahl des Datenbankservers

Im nächsten Schritt gilt es die Konfiguration des Selfservice abzuschließen. Wer bereits eine IIS Struktur hat kann hier ggf. Änderungen vornehmen. Die Registrierung des SPN kann auch manuell erfolgen falls der Benutzer hierzu keine Berechtigung hätte.

Pfad für SelfService Portal

Pfad für SelfService Portal

Gleiche in grün nur für den Monitoring Server.

Pfad für Helpdesk

Pfad für Helpdesk

Sollen Microsoft Updates verwendet werden.

Windows Updates verwenden

Windows Updates verwenden

Zusammenfassung…

Zusammenfassung über alle getroffenen Einstellungen

Zusammenfassung über alle getroffenen Einstellungen

Geschafft…

Job done

Job done

Ob die Installation erfolgreich war zeigt ein Zugriff auf das Selfservice Portal.  Im Internetexplorer trage ich in die URL https://MEIN-SERVERNAME (wer ein SSL Zertifikat verwendet)!
Wichtig: Das SelfService Portal benötigt für den ersten Zugriff eine Internetverbindung um einige Script Dateien herunterzuladen.

Aufruf Selfservice Portal

Aufruf Selfservice Portal

Aufruf Selfservice Portal für Mitarbeiter

Aufruf Selfservice Portal für Mitarbeiter

 

Der Zugriff auf die Helpdesk Seite erfolgt unter: https://MEIN-SERVERNAME/HelpDesk

Aufruf Helpdesk

Aufruf Helpdesk

Soweit so gut, nächstes Mal machen wir das Upgrade komplett. Bis die Tage…






Deneb USB Karte – was geht!

14 01 2013

Die Deneb USB Karte für Big-Box Amiga Computer bietet neben USB Anschlüsse und einem Clockport Anschluss zudem die Möglichkeit Module mit ROM-TAG in einen speziellen 2MB Flash Speicher, ähnlich der Highway mit Romulus Modul, zu speichern. Nach dem Einschalten des Computers lädt der Bootloader der Deneb die Module. Somit stehen diese noch vor dem Zugriff auf den Datenträger zur Verfügung! Die USB Software Poseidon bringt bereits einige Module mit bzw. fragt während der Installation, sofern das BB2 Update installiert ist, ob die enthaltenen Module extrahiert werden sollen. Mittels Luciferin hat der Anwender die Möglichkeit diese Module in den Flashspeicher zu hinterlegen. Verwendeten Sie bisher LoadModul oder SetPatch um die Module zu laden, können Sie diese nach dem Upload in den Deneb Flash getrost aus der Startup-Sequence entfernen.

Hier die Module aus meinem Flash:

Module im Flashrom

Module im Flashrom

Luciferin Tool

Luciferin Tool

Ein weiteres Highlight ist das Booten mittels einem USB Stick bzw. Festplatte!  Das erstellen einer Partition erfolgt anlog zu einer normalen IDE oder SCSI Festplatte. Das Device für die HDTOOLBOX lautet „usbscsi.device“. Alle Filesysteme über FFS, PFS oder SFS sind möglich.

Booten von USB mit der Deneb

Booten von USB mit der Deneb

Deneb mit bootbarem USB Stick

Deneb mit bootbarem USB Stick

ACHTUNG: Wer mit WHDload spielt darf seine Spiele auf keine USB Datenträger speichern!  Siehe hierzu http://whdload.de/docs/de/bugs.html

Die Deneb beherrscht sowohl den PIO als auch DMA Modus. Die DMA Verwendung ist etwas tricky  und hängt an vielen Faktoren. In meinem A4000 werkelt eine Cyberstorm MK-1 mit SCSI Modul. Desweiterem eine Cybervision 64, Prelude und eine A2065. Anscheinend reibt sich die Cybervision mit der Deneb. Einen stabilen Betrieb war nur möglich sofern die CV64 im unterem Steckplatz und die Deneb darüber liegendem Steckplatz eingebaut war. Somit war die PIO Funktion gesichert. Für DMA Verwendung, war es zumindest bei mir notwendig, den CPU Cache der Turbokarte beim Start zu deaktivieren und anschließend in der Startup-Sequence mittels SYS:C/CPU cache erneut einzuschalten. Die Module „NoCaches“ und „NoDataCache“ sind im Flash Rom mittels Luciferin zu speichern.
Nach einem Testdurchlauf kann in Trident das Device von PIO auf DMA umgestellt werden. Anschließend das Flash mit dem aktualisierten PSDStackLoader updaten.

Das wars soweit, viel Spaß mit der Deneb und USB am amiga 🙂