Amiga 1200 – Original Rechnung 1994

Hallo zusammen,
im Gegensatz zu vielen anderen „alten“ Amiga Besitzer behielt ich stets meine Commodore Maschinen. Inspiriert durch diesen Beitrag HIER suchte ich nach der Original Rechnung des Gerätes. Nach langer und intensiver Suche endete diese positiv… 🙂

Hier die Rechnung von Alternate:

Amiga 1200 - Original Rechnung von Alternate Computerversand
Amiga 1200 – Original Rechnung von Alternate Computerversand
Advertisements

App-V und Middleware

Seit der Version App-V 4.6 SP1 sind die Menüpunkte Add-In und Middleware im Sequencer hinzugekommen. Vielleicht stellt sich der eine oder andere die Frage weshalb diesen Aufwand treiben? Wie wir alle wissen kann standardmäßig ein App-V Paket auf Daten des Betriebssystems zugreifen. Das Betriebssystem allerdings sieht, zumindest ohne die zusätzliche Konfiguration des Paket Erstellers, die Sandbox (Bubble) nicht. Der Datenfluss ist daher standardmäßig einseitig gestaltet. Der Administrator könnte die Middleware einfach auf jeden Rechner installieren der diese benötigt. Neben dem Installationsaufwand könnte eine Vermischung der Middleware Programme, beispielsweise Java mit deren unterschiedlichen Versionen, irgendwann zum Verhängnis werden.

Der kluge Systemadministrator analysiert im Vorfeld die Middleware Abhängigkeiten seines Programms. Nach Beendigung dieses Schrittes gilt es den Sequencer zu starten und im Menüpunkt „Middleware“ auswählen und die Installer einem nach dem anderen anklicken und installieren.
Sobald alle durch sind das Paket speichern und erstmals weglegen da es später noch 2x gebraucht wird.
Der zweite Schritt ist die Installation des gewünschten Programms. Vergesst an der Stelle nicht den Rollback des Betriebssystems 🙂
Doch bevor es soweit ist, muss das Middleware Paket im System ausgerollt werden.

Middleware auf lokales System erweitern
Middleware auf lokales System erweitern

Mehr ist es nicht, führt die Installation des Hauptprogramms wie gewohnt mit dem Sequencer durch und speichert das Programm. Die Krux an der Sache ist, wir haben zwei Pakete die keinerlei Bezug zueinander besitzen, nämlich das Middleware und das Programm Paket.  Wer fit genug ist kann die Änderungen direkt in der OSD Datei des primary Paketes (Programm) vornehmen. Alternativ stellt Microsoft das Dynamic Suite Composition Tool zur Verfügung.

Microsoft das Dynamic Suite Composition Tool
Microsoft das Dynamic Suite Composition Tool

Fügt zuerst die notwendigen App-V Packete über „Select“ hinzu (1.). Über die Dropdown Box wählt Ihr das Primary Package aus (2.). Also das Programm welches abhängig von der Middleware ist. Über Add  fügt Ihr die Middleware hinzu (3.). Anschließend auf Save klicken und die Sache ist erledigt (4.).
Übrigends bedeutet Mandatory, dass die primäre Anwendung nur mit der hier zugeordneten Middleware startet! Ansonsten versucht es die Abhängigkeiten über das lokale Dateisystem aufzulösen. Es ist besser das Flag standardmäßig zu setzen damit an jedem Arbeitsplatz die gleichen Voraussetzungen geschaffen sind.
Ein Programm kann dabei mehreren Middleware Programmen zugeordnet sein. Deren Start erfolgt vor dem eigentlichen Programmstart (Primary Package). Dabei stellt die Middleware gleichzeitig das Ende dar, d. h. es kann selbst nicht teil einer Untermenge sein.

So, nun viel Spaß beim Nachbauen und Spielen 🙂

App-V Howto: Teil 4

Hallo zusammen und herzlich Willkommen im letzten App-V Teil. Die App-V Struktur ist konfiguriert und VLC ist als virtuelles Paket erstellt. Nun wollen wir es über den Management Server auf einen Client streamen.

Als erstes loggen wir uns auf die Management Konsole. Als ersten Schritt gilt es den Standardpfad festzulegen. Dieser Punkt ist im Computer, bei mir app-v.schmid.local, unter den Systemoptionen zu finden. Hier nun den UNC Pfad zum Content Verzeichnis angeben. Im Content Verzeichnis liegen Eure Sequencer Dateien.

Pfadeinstellung App-V Management Server
Pfadeinstellung App-V Management Server

Im Menü Anwendungen werden die Sequencer Dateien importiert. Damit es übersichtlich bleibt lege ich dort immer neue Anwendungsgruppen. In diesem Falle eine neue namens VLC. Anschließend muss die Anwendungsdatei importiert werden. Hierzu am besten den UNC Pfad auswählen. Bei mir lautet dieser: \\app-v\content und anschließend die VLC.sprj Datei auswählen.
Der Admin kann noch einige Punkte fein einstellen.  Als Gruppe wählen wir die App-V-User Gruppe aus. Bei mir enthält diese Gruppe bereits meinen AD-User „tester“. Mit diesem rufe ich später das Paket auf. Des weiteren ist es notwendig die Default-Server-Group auszuwählen.
Wenn alles richtig eingestellt ist, seht ihr folgendes:

VLC Anwendung
VLC Anwendung

Sollten an dieser Stelle für jede Anwendung das Default-Icon des App-V erscheinen, so stimmt der Standardpfad nicht. Daher am besten obige Einstellungen nochmals prüfen.

Fürs erste war es das auf dem Management Server.

Startet nun den Client und meldet Euch mit dem User an, der Mitglied Eurer App-V-User Gruppe ist. Installiert dort den App-V Client. Im Prinzip gibt es dort nicht viel zu bachten. Alle Optionen lassen sich später nachträglich ändern. Nach dem Starten des Clients ist ein Management Server anzugeben. Erstellt dazu einen neuen Veröffentlichungsserver. Bei mir sieht es folgendermaßen aus:

App-V Client - Veröffentlichungsserver
App-V Client - Veröffentlichungsserver

Wichtig wer mit Zertifikaten arbeitet, muss den passenden Hostnamen als FQDN eintragen, ansonsten passt das Zertifikat nicht! Damit der Client seinen Paketserver finden kann ist es notwendig eine Umgebungsvariable für SFT_SOFTGRIDSERVER zu setzen.

Umgebungsvariable
Umgebungsvariable

Anschließend den Server aktualisieren und nun sollte das VLC Icon auf dem Desktop erscheinen. Nach dem starten holt sich der Client das Paket vom Server und startet es. Wie man sieht wird auch die Dateiverknüpfung korrekt übernommen.

App-V lädt VLC
App-V lädt VLC
VLC gestartet
VLC gestartet

Das war es eigentlich schon. Ihr habt nun eine funktionierende App-V Umgebung zum Spielen und Experimentieren. Bei Fragen könnt Ihr mich gerne anschreiben.