Bluetooth Transmitter im Amiga 1200

Während dieses Wochenende die Bundestagswahl lief, saß ich vor meinem Amiga 1200. In diesem Artikel HIER beschrieb ich wie der Amiga gut & günstig an eine bestehende Stereoanlage angebunden wird. Mich nervte nur eigentlich immer dieser externe Bluetooth Kasten. Eher durch Zufall entdeckte ich, dass der Adapter mit 5V betrieben werden kann. Das ist doch perfekt für eine interne Lösung im Amiga!

Das öffnen des kleinen schwarzen Kasten ist nicht so trivial. Mit einem Schraubendreher gibt es keinen Ansatzpunkt. Abhilfe schaffte eine Wasserrohrzange, kurz  zwischen die beiden beißerchen genommen, gab das Gehäuse schon nach.
Im inneren befindet sich die Platine und der Akkupack. Als erstes muß die Platine vom Akku getrennt werden. Hebelt dazu den Akku vorsichtig aus dem Gehäuse. Dieser ist durch ein doppelseitiges Klebeband fixiert. Knippst anschließend das rote und danach das schwarze Kabel ab. Vorsicht: die beiden Kabel dürfen sich nicht berühren!

Lötet anschließend die Powerbuchse, die beiden Kabel des Akku und die 3 Audiokabel ab. Nun sollte die Platine ziemlich nackig vor Euch liegen.

Bluetooth Transmitter
Bluetooth Transmitter

Mein Amiga hat noch einen großen Stromstecker frei. Daher verwende ich direkt eine Kupplung um an die 5V heranzukommen. Das rote Kabel ist hierbei die 5V und das schwarze führt die GND.
Zum besseren abgreifen des Audio Signals kam auf die Platine noch 2 Headerpins. In diese stecken später noch 2 Kabel die direkt zum Amiga führen.

Natürlich gibt es auf der Amiga Seite noch etwas zu tun. Schaltet mal wieder Euren Lötkolben ein. 🙂

Schaut Euch in den Schematics den Audio Kreis an. Wie Ihr erkennt, führen die beiden Kondensatoren E321 und E331 direkt zu den Audio Buchsen.

Audio Kreis
Audio Kreis

An dieser Stelle greifen wir unsere Signale ab. An dieser Stelle wird es etwas tricky, denn wer das Board nicht ausgebaut hat, verschmorrt hier gerne das eine oder andere Plastikteil!

Bluetooth Transmitter eingebaut
Bluetooth Transmitter eingebaut

Lötet an die genannten Kondensatoren in Richtung Audio Buchse nun ebenfalls je einen Pinheader oder ggf. ein Kabel. Das ist geschmackssache und soll jeder für sich entscheiden was ihm gefällt.

Nach dem Löten solltet Ihr mit einem Durchgangsprüfer nochmals alles durchgehen. Vorallem ob Ihr keinen Kurzschluß zwischen 5V und GND habt!

Anschließend folgt der Test ob alles funktioniert. Noch ein letzter Tip, der 5V Anschluss solltet Ihr mit Heißkleber abdecken damit dieser nicht versehentlich an ein Metallstück der Tastatur oder sonstwas berührt. Wenn Ihr wie ich, Pinheader an den Audio Buchsen verwendet, unbedingt prüfen das diese bombig halten.

Bluetooth Transmitter - Test
Bluetooth Transmitter – Test

 

Amiga 1200 – Original Rechnung 1994

Hallo zusammen,
im Gegensatz zu vielen anderen „alten“ Amiga Besitzer behielt ich stets meine Commodore Maschinen. Inspiriert durch diesen Beitrag HIER suchte ich nach der Original Rechnung des Gerätes. Nach langer und intensiver Suche endete diese positiv… 🙂

Hier die Rechnung von Alternate:

Amiga 1200 - Original Rechnung von Alternate Computerversand
Amiga 1200 – Original Rechnung von Alternate Computerversand

MBAM – Zertifikats Probleme!

Im Oktober 2012 hat Microsoft die neue MDOP 2012 Version und somit MBAM v2 freigegeben. Inzwischen sind andere Punkte abgearbeitet und es ist Zeit sich mit der neuen Version zu beschäftigen. Aufgrund der Vorinstallation erscheint mir ein Update von 1.0 auf 2.0 sinnvoll. Nach dem Starten meiner Entwicklungsumgebungen musste ich feststellen, die ursprünglich installierte Version funktioniert nicht. Ein Blick in das Ereignislog zeigte ein Fehler im Zertifikat an. Es war abgelaufen… grummel.

Server VSS Writer was unable to connect to the SQL data store
Server VSS Writer was unable to connect to the SQL data store

Die Fehlermeldung im Detail:

Error Caught in Application_Error event

Error in: https://mbam.schmid.local/Hardware.aspx

Error Message: Das Remotezertifikat ist laut Validierungsverfahren ungültig.

Stack Trace:    bei System.Net.Security.SslState.StartSendAuthResetSignal(ProtocolToken message, AsyncProtocolRequest asyncRequest, Exception exception)

bei System.Net.Security.SslState.ProcessReceivedBlob(Byte[] buffer, Int32 count, AsyncProtocolRequest asyncRequest)

bei System.Net.Security.SslState.StartReceiveBlob(Byte[] buffer, AsyncProtocolRequest asyncRequest)

bei System.Net.Security.SslState.ProcessReceivedBlob(Byte[] buffer, Int32 count, AsyncProtocolRequest asyncRequest)

bei System.Net.Security.SslState.StartReceiveBlob(Byte[] buffer, AsyncProtocolRequest asyncRequest)

bei System.Net.Security.SslState.ProcessReceivedBlob(Byte[] buffer, Int32 count, AsyncProtocolRequest asyncRequest)

bei System.Net.Security.SslState.StartReceiveBlob(Byte[] buffer, AsyncProtocolRequest asyncRequest)

bei System.Net.Security.SslState.ForceAuthentication(Boolean receiveFirst, Byte[] buffer, AsyncProtocolRequest asyncRequest)

bei System.Net.Security.SslState.ProcessAuthentication(LazyAsyncResult lazyResult)

bei System.Threading.ExecutionContext.runTryCode(Object userData)

bei System.Runtime.CompilerServices.RuntimeHelpers.ExecuteCodeWithGuaranteedCleanup(TryCode code, CleanupCode backoutCode, Object userData)

bei System.Threading.ExecutionContext.Run(ExecutionContext executionContext, ContextCallback callback, Object state)

bei System.Net.TlsStream.ProcessAuthentication(LazyAsyncResult result)

bei System.Net.TlsStream.Write(Byte[] buffer, Int32 offset, Int32 size)

bei System.Net.PooledStream.Write(Byte[] buffer, Int32 offset, Int32 size)

bei System.Net.ConnectStream.WriteHeaders(Boolean async)

Dummerweise hatte ich Vergessen den Computer in die Gruppe aufzunehmen die das Zertifikat automatisch neu registrieren darf! Also Computer in die AD Gruppe aufgenommen und kurze Zeit später war das Zertifikat für die Serverauthentifizierung da. Dieses im IIS hinterlegt und der Fehler war erledigt. Beim Versuch Recoverykey zu erstellen kam das nächste Problem. Die Verbindung zum SQL Server war nicht möglich. Natürlich fehlte auf dem SQL Server das Zertifikat! Also SQL Server in die entsprechende Gruppe aufgenommen, kurz gewartet und Zertifikat ist da also alles gut! Blöderweise nicht, den MBAM wählt bei der Installation ein Zertifikat für die Verschlüsselung der Kommunikation aus bzw. bietet dem Administrator diese Möglichkeit. Das große Problem ist nun, wo speichert das System diese Information ab? Mein Zertifikat ist abgelaufen und somit wertlos.
In der Datenbank scheidet aus da die Kommunikation zum Frontend Server verschlüsselt ist. Bleibt also nur noch die Registry. Da es sich um eine Computereinstellung handelt kann es nur unter HKLM liegen. Kurz gesucht… Bingo!
Unter HKLM -> Software -> Microsoft -> Microsoft BitLocker Administration and Monitoring -> Setup liegt die Zeichenfolge NetCert.  Über die MMC das neue Zertifikat öffnen und dort den Inhalt des Fingerabdrucks kopieren. Schnell die Leerzeichen entfernen und in NetCert einfügen. Wer eine 2. Tier  oder 3. Tier Installation hat muss dies auf allen Servern nachholen. Den Report Server, falls dort ebenfalls mit SSL gearbeitet wird, nicht vergessen.

MBAM Zertifikat für verschlüsselte Kommunikation ersetzen
MBAM Zertifikat für verschlüsselte Kommunikation ersetzen

Sind die Änderungen erledigt erfolgt der Neustart der Server. Ab diesem Zeitpunkt stand das System wieder voll im Saft und ich konnte den Recovery Key aus der Datenbank wiederherstellen.

Wer MBAM Produktiv einsetzt sollte den Zertifikatsstatus prüfen. Wer eine automatische Registrierung verwendet ist auf der sicheren Seite. Ohne gültige Zertifikate keine MBAM Verschlüsselung der Clients und keine Möglichkeit zur Durchführung eines Recovery!!!

Yeah, Recovery funktioniert wieder!
Yeah, Recovery funktioniert wieder!

Verkaufe MEINEN Amiga 4000

Hallo zusammen,

das Gerät steht nicht mehr zum Verkauf. Danke für die zahlreichen Anfragen und dem neuen Besitzer viel Spaß mit dem Gerät

Deneb USB Karte – was geht!

Die Deneb USB Karte für Big-Box Amiga Computer bietet neben USB Anschlüsse und einem Clockport Anschluss zudem die Möglichkeit Module mit ROM-TAG in einen speziellen 2MB Flash Speicher, ähnlich der Highway mit Romulus Modul, zu speichern. Nach dem Einschalten des Computers lädt der Bootloader der Deneb die Module. Somit stehen diese noch vor dem Zugriff auf den Datenträger zur Verfügung! Die USB Software Poseidon bringt bereits einige Module mit bzw. fragt während der Installation, sofern das BB2 Update installiert ist, ob die enthaltenen Module extrahiert werden sollen. Mittels Luciferin hat der Anwender die Möglichkeit diese Module in den Flashspeicher zu hinterlegen. Verwendeten Sie bisher LoadModul oder SetPatch um die Module zu laden, können Sie diese nach dem Upload in den Deneb Flash getrost aus der Startup-Sequence entfernen.

Hier die Module aus meinem Flash:

Module im Flashrom
Module im Flashrom
Luciferin Tool
Luciferin Tool

Ein weiteres Highlight ist das Booten mittels einem USB Stick bzw. Festplatte!  Das erstellen einer Partition erfolgt anlog zu einer normalen IDE oder SCSI Festplatte. Das Device für die HDTOOLBOX lautet „usbscsi.device“. Alle Filesysteme über FFS, PFS oder SFS sind möglich.

Booten von USB mit der Deneb
Booten von USB mit der Deneb
Deneb mit bootbarem USB Stick
Deneb mit bootbarem USB Stick

ACHTUNG: Wer mit WHDload spielt darf seine Spiele auf keine USB Datenträger speichern!  Siehe hierzu http://whdload.de/docs/de/bugs.html

Die Deneb beherrscht sowohl den PIO als auch DMA Modus. Die DMA Verwendung ist etwas tricky  und hängt an vielen Faktoren. In meinem A4000 werkelt eine Cyberstorm MK-1 mit SCSI Modul. Desweiterem eine Cybervision 64, Prelude und eine A2065. Anscheinend reibt sich die Cybervision mit der Deneb. Einen stabilen Betrieb war nur möglich sofern die CV64 im unterem Steckplatz und die Deneb darüber liegendem Steckplatz eingebaut war. Somit war die PIO Funktion gesichert. Für DMA Verwendung, war es zumindest bei mir notwendig, den CPU Cache der Turbokarte beim Start zu deaktivieren und anschließend in der Startup-Sequence mittels SYS:C/CPU cache erneut einzuschalten. Die Module „NoCaches“ und „NoDataCache“ sind im Flash Rom mittels Luciferin zu speichern.
Nach einem Testdurchlauf kann in Trident das Device von PIO auf DMA umgestellt werden. Anschließend das Flash mit dem aktualisierten PSDStackLoader updaten.

Das wars soweit, viel Spaß mit der Deneb und USB am amiga 🙂