NAS im Selbstbau – Teil 2

4 06 2017

Hallo zusammen,
im Teil 1 schraubten wir die Hardware zusammen. Führten ein BIOS Updaten durch und ersetzen den Intel „Skylake“ gegen einen Intel „Kaby Lake“ Prozessor.

Im zweiten Schritt erfolgte der Ausbau meiner 4 1TB Festplatten aus meinem Arbeitsrechner in das neue NAS ITX-Gehäuse. Das Verschrauben ist gut im Handbuch des Fractal Node 304 Gehäuse beschrieben.

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Neben den 4 1TB Festplatten werkeln als Systemplatte 2x Sandisk SSD und für Microsoft Storage Spaces eine weitere SSD mit 128GB von Drevo. Diese SSD dient als Pufferspeicher für die Storage Spaces.

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Im Gehäuse sind somit 7 Geräte verschraubt obwohl nur Platz für 6 Massenspeicher vorgesehen ist. Der Trick ist, gegenüber den 3,5 Zoll Festplatten lassen sich mit etwas Geschick noch ein 2,5 Zoll Datenträger verschrauben.
Die 4 Festplatten sind am Dell SAS 5E Controller angeschlossen. Hierzu ist ein Adapter von SFF8470 auf SATA notwendig.  Die restlichen Geräte am Mainboard Integrierten Intel „Rapid Storage Controller“.

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Im Teil 3 kümmern wir uns um die Installation des Windows Servers 2016 Standard Edition. Bis dahin…





Intel Pentium G4560 Kaby Lake im Asus P10S-I

21 05 2017

Hallo zusammen,
es dauerte leider länger als gedacht mit dem Update. Die Lieferung des Prozessors war innterhalb 2 Tage abgeschlossen. Selbst der Einbau war einfacher als gedacht. Leider mangelte es an Zeit das Projekt schneller durchzuführen. Doch zumindest kann ich Euch den Status vermelden, mit dem BIOS Update läuft nuch auch Intel´s Kaby Lake G4560 Prozessor auf dem ASUS P10S-I Mainboard. Ob sich im Vergleich zwischen G4400 und G4560 viel an der Leistung getan hat, kann ich momentan nicht beantworten. Laut Benchmarks der einschlägigen Zeitschriften lautet die Antwort: JA!

Hier noch drei kleine Bilder mit dem neuen Prozessor:
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Defekter Fahrkartenautomat

28 02 2017

Tja, nicht nur an weltweiten Flughäfen gibt es defekte… auch in Deutschland. Dieses Bild entstand als wir einen Kunden am 21.02.2017 in Aulendorf besuchten. Welche Windows Version mag sich dahinter verbergen?

aulendorf





Remotedesktopverbindung SSO

27 12 2014

Hallo zusammen,
heute rief ein Kunde an und meldet ein Problem mit seiner RDP Verbindung. Der Kunde verwendet das Remotedesktopgateway und ISA 2006 als Firewall bzw. Reverse Proxy.
Die Meldung beim Starten lautet wie folgt:

RDP Verbindung

RDP Verbindung

Der Herausgeber dieser Remoteverbindung kann nicht identifiziert werden. Möchten Sie die Verbindung trotzdem herstellen?“

Der Administrator hat nun Angst einen Fehler zu begehen. Der Grund dahinter ist ganz einfach. Windows warnt weil versucht wird eine unsichere Verbindung herzustellen. Bei diesem Kunde war aufgrund eines Vertrages notwendig eine SSL Verbindung mit 2-Faktor Authentifizierung für den Remotezugang zu den Entwicklungsservern bereitzustellen. Der Kunde hat aber keine eigene PKI und wollte keine weitere Kosten bzw. weiteren Administrativen Aufwand. Daher würde zum signieren der RDP Datei ein Zertifikat von Thawte verwendet. Dieses lief natürlich gestern ab und heute erscheint zurecht die Meldung. Es genügt nun ein neues Zertifikat zu ordern und die RDP Datei neu zu signieren und den betroffenen Mitarbeitern zur Verfügung zu stellen.
Installiert auf dem Remotedesktopgateway das Zertifikat und kopiert den Fingerabdruck heraus und entfernt alle Leerzeichen. Öffnet nun als Administrator eine Konsole und tragt dort folgendes ein:

rdpsign /sha1 FINGERABDRUCK PFAD_ZUR_RDP_DATEI
http://technet.microsoft.com/de-de/library/cc753982%28v=ws.10%29.aspx

Wenn alles richtig war erhaltet Ihr eine Erfolgsmeldung. Die RDP Datei wäre nun vorbereitet. Problem an der Sache ist, einige interne Mitarbeiter verwenden ebenfalls diese RDP Datei wenn Sie in der Firma sind. Der Auftraggeber wollte hier aber ein Singel-Sign-ON (SSO) verwenden um die doppelte Anmeldung am Client und Server zu vermeiden. Bei einem Windows 7 PC ist dies kein Problem. Damit der Client der signierten Datei vertraut, sind in der GPO 2 Einträge zu setzen.
In der Benutzerkonfiguration sind die beiden Option zu aktivieren:

RDP GPO

RDP GPO

Bei SHA1 Fingerabdrücke kopiert Ihr wiederum den Fingerabdruck des Zertifikates identisch zum Signieren der RDP Datei hinein. Bitte bei der Benutzerkonfiguration eintragen.

Damit SSO funktioniert, muss das Anmelden mit den Default Anmeldedaten am Terminalserver mittels TERMSRV/FQDN des Terminalservers eingetragen sein. Dies ist allerdings eine Computerkonfiguration.

Soweit so gut, weiterhin viel Spaß und bis demnächst…





Nierenstein – Harnleiterschiene – Drama, eine wahre Geschichte Teil 1

5 02 2014

Aufgrund der regen Beteiligung zum Artikel über die Nierensteine, bat ich meinen Kollegen, ob er seine Erlebnisse während der Zeit seiner Erkrankung erzählen möchte. Er kam dieser bitte gerne und nachfolgend seine Erlebnisse.

Ich beginne mit den Untersuchungen im Krankenhaus. Vor Schmerz gekrümmt legte ich mich auf den Untersuchungstisch. Die Ärztin begann mit der körperlichen Untersuchung. Dabei drückte Sie an meinem etwas voluminösen (Bier)bauch rum. Soweit alles ok, bis ich mich aufsetzen musste damit Sie meinen Rücken abtasten konnte. Tasten ging dem klopfen über, als Sie im Bereich meiner Niere klopfte durchzuckte mich ein elendiger Schmerz und ich musste laut aufschreien. Sie entschuldigte sich und bat mich nochmals auf den Rücken zu legen. Mit dem Ultraschallgerät Scannte Sie meine Organe. Als Sie meine Nieren Betrachtete drehte Sie den Bildschirm zu mir damit ich sehen konnte was Sie sah. Sie sagte meine Niere wäre hochgradig gestaut. Noch zwei bis drei Schnappschüsse, Blut- und Urinabgabe  und ab auf Station um das Krankenbett zu fassen. Wobei der Weg dorthin sehr schmerzreich war und mein Magen 2x rebellierte. Ich fühlte mich hundeelend, die Sehnsucht nach einem Ende der Schmerzen war sehr groß. Eine Schwester holte mich am Fahrstuhl ab und zeigte mir das gut eingerichtete Zimmer mit allem Komfort. „Endlich lohnt sich der Privatpatientenstatus“ dachte ich mir. Etwa eine Minute später kam der Stationsarzt mit einem Flüssigkeits- und Schmerzmittelgemisch an. Dummerweise bekam ich einen zentral Katheter, einen sog. Butterfly, verpasst. Auch noch in den Handrücken, doch irgendwie war mir alles egal. Hauptsache diese verdammten schmerzen hören auf. Ich sah wie die Flüssigkeit meine Vene erreichte und dort kalt in meinen Körper floss. Eine Krankenschwester trat ein und legte mir ein komisches Hemd mit Stümpfen auf das Bett. Sie überreichte dem Arzt einen Zettel und er wendete sich wieder mir zu. Es war ein Aufklärungsbogen zum Legen einer Harnleiterschiene.  Meine Niere sei hochgradig gestaunt und müsse entlastet werden. Ansonsten kann es zu schwerwiegenden Folgekomplikationen kommen. Er gab sich sehr viel Mühe mir alles genau zu erläutern und verwies auf mögliche Komplikationen. Diese las ich besser nicht durch, davon bekommt man nur Panik. Der Part ob ich Medikamente nehme war schlicht mit einem „Nein“ beendet.

Der Arzt sagte noch, der Narkosearzt käme in 10 Minuten vorbei um. Es ging alles so schnell die beiden Ärzte konnten sich beinahe die Türklinke geben. Nun gut, der Narkose Arzt stellte wiederum einige Fragen. Teilweise hatte ich diese bereits dem Stationsarzt mitgeteilt aber nun gut. Etwas geschockt war ich, als ich erfuhr, wann ich auf den Opfertisch soll. Bereits in einer knappen Stunde soll es losgehen. Er reichte mir die Hand, lächelte und sagt es handle sich um einen Routineeingriff der täglich praktiziert werde. Inzwischen wirkte das Schmerzmittel und ich konnte mich mit Hschid unterhalten. Mir ging es so gut, dass ich eigentlich heimgehen wollte. Ein hoch auf die Pharmaindustrie die solch geilen Stoff herstellen können.

Die Zeit Verrinn und die Schwester kam rein. Als ich immer noch in meinen Straßenklamotten auf dem Bett saß, fauchte diese mich an: „In 10 Minuten geht es in den Operationssaal. Ziehen Sie nun bitte die Strümpfe an.“  Ich entgegnete, dass ich keine Ahnung habe wie man die Teile anzieht. Sie darauf zu Hschid: „Raus hier!“. Er ging und ich musste mich ganz nackt ausziehen. Es war mit schon ziemlich peinlich da Sie auch meine Männlichkeit sah. Als Unterhose musste ich ein komisches Geflecht aus Stoff anziehen. Im OP wird dieser anscheinen aufgeschnitten. Desweiterem ein hässliches Flügelhemd mit freie Sicht auf meinen Po. Die Thrombosestrümpfe waren eine Herausforderung. Anziehen, dazu alleine, nie im Leben. Die Strümpfe waren so eng, die Schwester bekam diese kaum über meine Waden. Die Schwester brachte mir noch eine Beruhigungspille die ich brav mit einem Glas Wasser runterspülte. Nun lag ich alleine im Zimmer, schaute unter die Bettdecke und zog das Flügelhemd etwas hoch. Dort war mein bestes Stück… ich muss es zum Ersten Mal hilflos fremden Menschen überlassen die mit Geräten in meine Harnröhre fuhren. Hoffentlich geht alles gut… ich brauch den kleinen da unten noch! Besser nicht darüber nachdenken…

Die Tür öffnete sich und ein Krankenpfleger trat ein und sagte: „Sind Sie bereit? Es geht los in den OP!“. Ich nickte, die Hände von null auf nichts in Schweiß gebadet! Wow, ich hatte ziemlich schiss da ich während der OP nicht ansprechbar bin. Hilflos fremden Menschen ausgeliefert! Während der Krankenpfleger mein Bett aus dem Zimmer zog, dabei einige Ecken mit dem Bett mitnahmen, beruhigte er mich etwas. Er scheint meine Nervosität erkannt zu haben. Also Smalltalk bis und im Fahrstuhl über Hobby und Frauen. Vielleicht hätte ich nicht erwähnen sollen dass die junge blonde Assistenzärztin heiß aussieht… Schwamm drüber.

Die OP Tür war für mich noch verschlossen. Also erneut warten und das Beste denken. Nun war ich dort, wo ich nie hinwollte. Die Krankenhausatmosphäre liegt mir einfach nicht. Ein Laminatboden in einem komischen grau mit weißen Wänden gepaart. Manchmal ein Bild an der Wand um die tristen Gedanken zu erhellen. Die OP Schiebtür öffnete sich, es war soweit. Mein Bett reingeschoben neben dem OP Tisch. Ich wurde aufgefordert rüber zu rutschen was ich brav tat. Der Narkosearzt sah sich meinen Butterfly an und meinte an der Stelle ist dieser ungeschickt. In diesem Moment dachte ich: „Geil, das Ding kommt raus J“. Tja, falsch gedacht, zwar wurde der Butterfly entfernt doch an anderer Stelle ein neuer gepflanzt. Zumindest störte die Stelle am Unterarm nicht so. Zumindest war dies mein Eindruck. Im OP waren einige Monitore und es piepte aus allen Richtungen.  Eine Schwester legte mir an den Zeigefinger einen kleinen Clip an. Sie sagte mir zwar wofür der da ist doch heute weiß ich es nicht mehr. Anschließend wurden an der Brust mehrere Pads angelegte die das Herz überwachen. Der Narkosearzt laberte über Gott und die Welt. Eigentlich war mir nicht danach doch es lenkte meine Gedanken ab. Der Narkosearzt drückte eine Spritze in meinen Butterfly. Er fragte nach einigen kleinen Mathespielchen. Als Beispiel wie viel 5 mal 5 usw. Die ersten paar löste ich problemlos. Langsam wurde mir schummerig… ich versuchte dies noch dem Arzt mitzuteilen und dann wurde es dunkel…

—> Weiter geht es in Teil 2… schaut wieder vorbei 🙂





MBAM Update Prozess von v1.0 zu v2.0

9 07 2013

Aufgrund einiger Fragen zum Update von MBAM v1 zu v2.0 fasse ich die wesentlichen Punkte zusammen. Diese beziehen sich allerdings auf die Standalone Installation, also ohne SCCM Integration.

1. Server:

– Deinstalliere die vorherige MBAM Version.
– Die Datenbanken bleiben erhalten. Bei der Neuinstallation unbedingt die DB Namen beibehalten! Somit besteht weiterhin Zugriff auf die Recovery Keys und Compliance DBs!
– Bei verschlüsseltem Netzwerkverkehr unbedingt ein automatisch registrierendes Zertifikat auswählen.
– Gemischter Betrieb zwischen MBAM v1 und v2 ist möglich.
– Update ist im laufenden Betrieb möglich.

2. Client:

– Neuer MBAM Client ausrollen.

3. AD:

– neue ADMX Template ausrollen. Die vorherige Konfiguration notieren da diese überschrieben wird.

Ähnlich aller Projekte ist der Aufbau einer Testumgebung sinnvoll. Vor allem wer bereits Windows 8 Betriebssystem im Einsatz hat sollte genauer hinsehen. Diese bieten mehr Funktionsumfang als Windows 7.
Alles in allem ziemlich easy machbar und die Installationsagenten sind intelligenter als bei der vorherigen Version.
Wer bereits Erfahrungen mit MBAM machte, egal ob positiv oder negativ, darf mir gerne schreiben.

Soviel dazu, vielen Dank und bis demnächst…





Fahrradfahrer bevorzugen Straße statt Radweg

5 07 2013

Was für ein toller Morgen. Es ist Freitag, die Sonne scheint und draußen sind um 9:00 Uhr bereits 19°C. Die Autobahn ist frei und der Kundentermin bei Kassel kann problemlos gehalten werden. Das Navi blökt nächste Abfahrt raus und ich folge brav. Jetzt nur noch die Serpentinen hoch und bin beim Kunde. Eigentlich ja, doch kurz nach dem Ortschild stockender Verkehr soweit mein Auge blicken konnte. Also im Ersten Gang die Kurven hochgenuddelt, dem Motor des Ingolstädter Gefährts passte dies überhaupt nicht. Irgendwann erhaschte ich einen Blick auf das Übel. Es waren 3 Rennradfahrer die sich die Straße nebeneinander teilten! Schöner Scheiß dachte ich, wozu gibt es 1m neben der Straße einen Radweg? Der Muldenkipper war für einen Überholvorgang zu langsam und so quälte sich der Trott gute 10 Minuten den Berg hoch.

Den Radfahrern ging die Huperei aller beteiligten Autos (Anm. was für eine geile Soundkulisse :))am Hintern vorbei und zeigten in regelmäßigen Abständen den Vogel.

Ein toller Ausklang der Woche…